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FAQ – Häufig gestellte Fragen
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Jetzt anrufen04872 635 9980Zuerst wird gesucht, wo das Wasser stehen bleibt, dann wird von der nächstgelegenen Öffnung aus gearbeitet, und am Ende wird das Ergebnis geprüft. In der Praxis heißt das: Der Techniker lässt sich zeigen, welche Abläufe betroffen sind, denn daraus ergibt sich, ob nur ein Strang oder die Sammelleitung zugeht. Dann kommt je nach Lage die elektrische Spirale oder der Hochdruckschlauch zum Einsatz. Anschließend wird reichlich Wasser nachgespült und beobachtet, ob es zügig und ohne Gluckern abläuft. Bleibt ein Zweifel, folgt die Kamera, damit klar ist, in welchem Zustand die Leitung wirklich ist.
Ja, die Aufzeichnung und die Beschreibung des Befundes gehören zum Ergebnis und sollten in einer Form vorliegen, die sich weitergeben lässt. Das ist wichtiger, als es zunächst klingt: Ein Sanierungsbetrieb kann ohne Aufnahme kein belastbares Angebot rechnen, eine Versicherung ohne Befund nicht prüfen, und beim Hauskauf ist die Aufnahme das Dokument, über das Käufer und Verkäufer sprechen. Achten Sie deshalb bei der Beauftragung darauf, dass die Dokumentation ausdrücklich enthalten ist und nicht nur eine mündliche Auskunft am Ende des Termins. Fragen Sie am besten schon bei der Terminvergabe danach.
Das hängt davon ab, wo Sie wohnen und ob gerade ein Einsatz läuft, deshalb sollte niemand am Telefon eine Zeit versprechen, die er nicht kennt. Seriös ist eine ehrliche Auskunft mit der aktuellen Lage. In einem Flächengebiet wie Mittelholstein liegen zwischen zwei Adressen schnell dreißig Kilometer, und das ist keine Frage der Bereitschaft, sondern der Entfernung. Nutzen Sie die Wartezeit, um kein weiteres Wasser in die Leitung zu geben. Wenn sich die Lage vor der Ankunft verändert, rufen Sie an; manchmal ändert das die Reihenfolge.
Bratenfett und Öl, Kaffeesatz, Mehl- und Teigreste, Speisereste und Essensabfälle gehören nicht in die Leitung, sondern in den Abfall. Fett ist der wichtigste Punkt: Schon regelmäßig ausgegossene Pfannenreste genügen, um eine Leitung innerhalb eines Jahres deutlich zu verengen. Praktisch bewährt hat sich, die Pfanne mit Küchenpapier auszuwischen, bevor sie in die Spüle kommt. Kaffeesatz ist der zweite Klassiker, weil er sich in Verbindung mit Fett zu einer festen Masse verbindet. Diese zwei Gewohnheiten allein verlängern die Standzeit der Leitung erheblich. Beides zusammen wirkt stärker als jede nachträgliche Reinigung.
Nicht noch einmal spülen: Jeder weitere Spülgang füllt das Becken weiter, und im schlimmsten Fall läuft es über. Sinnvoll ist, das Wasser mit einem Becher abzuschöpfen, bis der Wasserstand deutlich unter dem Rand liegt, denn danach lässt sich überhaupt erst arbeiten. Prüfen Sie dann, ob andere Abläufe im Haus noch normal ablaufen. Läuft die Dusche daneben einwandfrei ab, sitzt das Hindernis nahe an der Keramik. Sind mehrere Abläufe betroffen, liegt die Ursache weiter hinten, und dann ist ein Fachbetrieb der richtige Ansprechpartner. Diese eine Beobachtung ordnet den Fall schon zuverlässig ein.
Der Aufwand hängt an der Länge der Leitung, an der Art der Ablagerung und daran, ob ein Zugang vorhanden ist. Eine gut zugängliche Grundleitung mit weicher Ablagerung ist zügig gespült. Muss erst ein Schacht freigelegt oder eine Öffnung geschaffen werden, wächst der Aufwand deutlich. Seriös lässt sich das am Telefon nur als Rahmen sagen, und genau das sollte man verlangen: eine Einschätzung vor der Anfahrt, statt einer Zahl, die erst auf der Rechnung auftaucht. Fragen Sie dabei auch, ob die Kamerakontrolle enthalten ist. So bleibt die Rechnung am Ende für Sie nachvollziehbar.
Fachlich ist eine Kontrolle mindestens jährlich vorgesehen, bei Anlagen mit viel Fett oder Feststoffen im Abwasser häufiger. Der Grund ist einfach: Der Verschluss steht die meiste Zeit offen im Abwasserstrom, und alles, was vorbeikommt, kann an der Dichtfläche haften bleiben. Anders als eine Pumpe meldet sich ein verschmutzter Verschluss nicht; er fällt erst auf, wenn beim ersten Starkregen Wasser im Keller steht. Wer den Termin einmal im Jahr fest einplant, hat den geringsten Aufwand, weil die Ablagerung dann noch weich ist und sich leicht entfernen lässt.

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